3 Ideen zum Einsatz von Chatbots im Zahnarztpraxis Marketing

Wie Chatbots auf der Website und in der Praxis erfolgreich als  Sympathie-Botschafter & Verkaufsassistenten eingesetzt werden können.

Chatbots – die neuen best friends forever für Zahnärzte (Zahnheilkunde-Praktizierende)?

  • Facebook-Messenger Bots?
  • Unscheinbare Sprechblasen auf der Website?
  • Automatisierte Terminvergabe durch Bots?

Woran haben Sie als Zahnarzt zuerst beim Thema “Chatbots” gedacht?

Vielleicht zuerst an den Facebook Messenger? Ihre Skepsis bezüglich des Datenschutzes ist absolut berechtigt! Außerdem stellt sich die Frage, inwiefern die Zielgruppe dort tatsächlich aktiv unterwegs ist.

Dann gibt es Chatbots auf Websites. Diese relativ unscheinbaren Sprechblasen unten rechts auf der Seite, die vermutlich auch aufgrund bisher eher uninspirierenden Erfahrungen keine Maus hinterm Ofen vorlocken.

Wie es anders geht, erfahren Sie spätestens am Ende des Beitrags.

Und wie sieht’s mit für Bot-Vorlagen zur automatisierten Terminvergabe in der Zahnarztpraxis aus?

In Zeiten von DSGVO und zunehmenden Cyber-Angriffen (und meist eher entwicklungsbedürftigem IT-Security-Protokoll der Zahnarztpraxen) bietet kaum noch eine Patientenverwaltungssoftware Schnittstellen zu externen Anwendungen, wie beispielsweise Bots an.

Bedeutet das das Aus für Chatbots im Marketing von Zahnarztpraxen?

Nein. Zum Glück nicht.

Denn strategisch durchdacht und emotional ansprechend gestaltet eignen sich diese kleinen Helferlein wunderbar als Kontakt- und Willkommensmanager.

Darüberhinaus gibt es noch weitere Einsatzbereiche für Chatbots, an die bisher kein Zahnarzt gedacht hat:

Die Kommunikation mit Patienten innerhalb der Praxis.

Innerhalb der Praxis können Patienten umworben werden, ohne dass der Wettbewerber es sieht und ohne Gefahr laufen zu müssen, wegen eines Pixels Werbung zu viel vom Neider bei der Zahnärztekammer denunziert zu werden.

Chatbots können dazu beitragen, die Vertrauensbasis schneller aufzubauen und zu stärken und sogar Ängste zu reduzieren. 

Selbstredend, dass eine Zahnarztpraxis, die auch im Außen auf moderne Technologie setzt, als innovativ und fortschrittlich angesehen wird, was die Praxisausstattung und die Behandlungsmethoden betrifft.

 

Sprache mit Technologie so zu kombinieren, dass sie das Leben leichter macht, Freiräume schafft und mit weniger Einsatz mehr (Spaß und Geld) bringt, ist meine Leidenschaft.
April 21, 2021

Drei Beispiele für Einsatzmöglichkeiten von Chatbots im Zahnarzt-Praxismarketing

  1. Auf der Website zum Empfang von Schmerz-/Neupatienten (s. Muster-Beispiel)
  2. In der Praxis z.B. um Neupatienten das Stöbern durch Vorher-Nachher-Fotos zu ermöglichen oder den Behandler oder die Prophylaxe-Mitarbeiterin vorzustellen
  3. Um neue Behandlungsmöglichkeiten / Zuzahlungsleistungen vorzustellen

Chatbots sind wahre Multitalente. Konzeptionell aufgesetzt und emotional aufbereitet können sie in der Zahnarztpraxis die Rolle einer weiteren Empfangskollegin einnehmen oder auch als Verkaufstalente brillieren.

“Vorgewärmte” Patienten, die bereits mit der “Kaufabsicht” von Zusatzleistungen in die Beratung kommen – ein langgehegter Traum vieler Zahnärzte kann nun mit Chatbots erfüllt werden.

Am Ende können Zahnärzte womöglich das Lesezirkel-Abo kündigen, weil die Patienten lieber mit dem Bot quatschen als in die Zeitschriften zu schauen – gibts die überhaupt noch in Zeiten von Corona und Digitalisierung?

 

Ein QR-Code genügt, um den Chatbot zu starten

Diese kleine Sprechblase rechts unten auf der Website mit dem Hinweis auf den Chatbot ist zwar niedlich. Doch weil sie bisher höchstens den Erlebnischarakter eines besseren Kontaktformulares hatte, lockt sie kaum noch eine Maus hinter’m Ofen hervor.

Mittlerweile ist die Technologie jedoch so weit, dass Chatbots entweder überall auf der Website eingebunden werden können oder direkt über den Bot-Link ansteuerbar sind und somit mit dem Druck auf einen Button aktiviert werden können – oder eben über den QR-Code (s. Beispiele am Ende des Artikels.

Eine Zahnarztpraxis mit mehreren Behandlern hat das beispielsweise so umgesetzt:

Nachdem der Neupatient seine Anamnesedaten abgegeben hat, bekommt der Patient eine Visitenkarte mit dem Bild des Behandlers, der sie als erstes empfängt und dem QR-Code. Über den QR-Code startet der Chat und ermöglicht es dem Patienten mehr über den Behandler zu erfahren: seine berufliche Vita und auch etwas Persönliches.

Das hat sich – gerade auch bei etwas ängstlicheren Patienten – als wahrer Eisbrecher erwiesen. Die Gesprächsatmosphäre wird immer wieder von beiden Seiten als besonders warm und offen beschrieben. Ein entspannter Patient fasst nicht nur schneller Vertrauen und bringt auch eine höhere Kooperationsbereitschaft hervor (Compliance).

Dieser “Warmstart” und der hohe Grad des Vertrauens macht es dem Patienten dann auch leichter, hochwertigere, kostenintensivere Behandlungen in Erwägung zu ziehen bzw. sich dafür zu entscheiden.

Kleiner Warnhinweis:

Wer als Zahnarzt Chatbots zur Manipulation einsetzt, läuft Gefahr, dass diese pussierlichen Multitalente zum Rohrkrepierer werden, gefolgt von hoher Patientenunzufriedenheit und Patientenfluktuation.

Und nun zum Schluss die gute Nachricht:

Die Erfahrung zeigt, dass sich bisher vor allem die Zahnarztpraxen für Chatbots entscheiden, die die schnelle Amortisation von den digitalen Helfern erkennen, behandlungstechnisch und in der Ausstattung ganz vorn dabei sind und die gleichzeitig einen hohen ethischen Anspruch haben.

Drei Beispiele, wie Patienten im Rahmen des Zahnarztpraxis Marketings ihre Kommunikation mit dem Chatbot aufnehmen können:

Durch den Klick auf einen Button (z.B. auf der Website)
Durch Scannen des QR-Codes (z.B. auf einer Visitenkarte) mit dem Smartphone
Direkt eingebettet in die Website

Direkt mit dem Chatten loslegen…

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